this & that

Montag, 3. August 2009

Barcelona, ein Kurztrip: Reisebericht

Tag 1: Ok, am Tag unserer Anreise sind wir mit unserem Gastgeber Max zunächst mal in die Champagneria. Eine kleine (und sehr beliebte) Bar/Imbiss. Dort gibts einen Grill von dem man diverse Sandwiches erwerben kann (zu sehr günstigen Preisen). Zum Beispiel "Lomo con Queso" (Quasi ein Brötchen mit unpaniertem Schnitzel und Käse überbacken). Klingt unspektakulär, schmeckt aber supergeil. Dazu gibts diesen leckeren Rosé Cava, am besten flaschenweise (nur vor 5 Uhr, danach nur noch Gläser).
In der Champagneria ist es voll, heiss und laut; aber geil.
Danach geht man (so haben wir das jedenfalls gemacht), vollgefressen und angetrunken, direkt zum Strand (Barcelonetta sagt man glaub ich zu diesem Strand). Ein paar Runden im Meer schwimmen, diverse Estrella trinken und die Sonne auf den Pelz brennen lassen.
Gegen 6 sind wir dann heim, haben uns noch ne Runde entspannt, was gegessen und fit gemacht für das Nachtleben. Ich für meinen Teil war schon ziemlich im Eimer (logisch, wenn man morgens um 6 aufsteht, gegen 2 mit dem trinken anfängt und den ganzen Tag auf den Beinen war, incl. Flughafen und so ... man is ja net mehr der Jüngste), aber was solls. Wir sind dann ins Princesa23. Da gibts einen ziemlich alkoholreichen, aber sehr leckeren und günstigen (4 €) Mojito. Ist n bisschen touristisch der Laden, aber für den ersten Abend ok. Ich hab dann aber ziemlich schnell schlapp gemacht und wär am Tisch fast eingepennt. Während sich Andere um die Französinnen gekümmert haben. Später sind wir dann noch durch ein paar Gassen gezogen und total kaputt irgendwann mit einem der überaus günstigen Taxis heim gefahren.

Tag 2: Zunächst mal die wichtigste Lektion vom Vortag gelernt: Siesta ist Pflicht. Das haben wir dann auch gemacht. Später dann wieder zum Strand. Abends stand unser Host Max auf der GL im Mondo,
so dass wir da umsonst reinkamen. Kein Türstress. Praktisch. Ein Club mit Blick auf den Hafen. Nice. Gespielt wurde anfangs lateinamerikanische Beats, später wurds houselastiger und der Mainact hat Mucke mit nem Gameboy gemacht. Getanzt, getrunken, geschwitzt, . Und das Budweiser für 5 €. Hmm. Aber fette Party, also drauf geschissen.

Tag 3: Am Samstag haben wir uns dann eine kleine Dosis Touristen-Zeug verabreicht (Gaudi-Park, Sagrada Familia). Joa, Touri-Stuff halt. Dann erstmal heim, Siesta (war bitter nötig!). Bisschen Vorglühen mit Calimojo (Rotwein/Cola).
Abends sind wir dann erst mal mit Freunden vom Max im Oviso
verabredet gewesen. Das wurde ziemlich schnell eine Runde von 15 Leuten aus aller Herren Länder. Doof, wenn man kein spanisch kann (ausser "no entiendo, soy aleman"). Naja, nächstes mal! Auf den Tischen waren Hinweise, dass man keine Joints rollen und drehen darf. Getrunken haben wir "Clara", das ist so ne Art Radler. Danach sind wir ins "La Fonara". Dort haben wir eine hammermäßige gemischte (Fisch & Fleisch) Paella gegessen. Dort arbeiten nur Asiaten und man wird ziemlich durchgeschleust (Also man kann schon in aller Ruhe essen, aber wenn man fertig ist, dann ist man eben fertig. Es sei denn man bestellt eine Pulle Wein nach der Anderen). Andernfalls wäre die Schlange vor der Tür auch deutlich länger. Das Essen und der Wein waren jedenfalls absolut zum Niederknien.
Satt und zufrieden (und ziemlich lustig) sind wir dann zum Strand, aber nicht ohne uns vorher mit zwei Sixern Estrella einzudecken. Leider kann man aber offenbar in den Läden nach einer gewissen Uhrzeit keine alkoholischen Getränke mehr kaufen (jedenfalls auf dieser unsäglichen Touri-Meile (die "Rambla") wo wir da waren war das so). Also haben wir uns der vielen Strassenhändler bedient, die da mit Tüten rumlaufen und zu unverschämten Preisen (5€ / Sixer) ihre Ware feil bieten. So ausgerüstet sind wir dann zum Strand und haben da noch abgehangen. Leider wurde dieser entspannte Ausklang des Abends etwas früh abgebrochen, da der Strand von den "Mossos" geräumt wurde. Das sind die Polizisten, denen man besser nicht in die Suppe spuckt, wurde uns gesagt und das haben wir dann auch vermieden. Der Strand wurde dann gereinigt. Dann mit dem Taxi heim und den Schlaf der Gerechten geschlafen.

Tag 4: Abreisetag (was? schon?). Gemacht haben wir garnix mehr ausser putzen & packen. Dann Heimflug, über Mailand. Dort hatten leider zuwenig Zeit um nochmal in die Stadt zu fahren aber zuviel um es nicht langweilig zu finden. Naja, gibt Schlimmeres.

Alles in Allem ein äusserst geiler, viel zu kurzer Trip. Dickes Dankeschön an den Max für die Unterkunft, aber am Meissten fürs "Babysitten". So konnten wir den Touri-Kram vermeiden und an der Oberfläche des Barcelonas der Einheimischen kratzen. Mehr davon!

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